Wie der Kühlschrank-Scan funktioniert
Statt einzelne Produkte mühsam einzutippen oder zu scannen, fotografierst du einfach deinen geöffneten Kühlschrank – oder auch deine Einkäufe, noch bevor du einräumst. Die Künstliche Intelligenz analysiert das Bild und liefert dir eine fertige Liste aller erkannten Lebensmittel.
Kamera öffnen
Tippe in der App auf das Kamera-Symbol im Kühlschrank-Bereich. Du kannst wahlweise ein neues Foto aufnehmen oder ein vorhandenes Bild aus deiner Galerie verwenden.
Foto aufnehmen
Öffne den Kühlschrank und fotografiere den Inhalt. Für beste Ergebnisse: möglichst viele Lebensmittel sichtbar lassen, Etiketten zur Kamera drehen. Mehrere Fotos (z. B. oberes und unteres Fach) können nacheinander hinzugefügt werden.
KI analysiert das Bild
Das Foto wird sicher an GPT-4o Vision übermittelt. Die KI erkennt alle sichtbaren Lebensmittel, schätzt Produktkategorien und gibt eine strukturierte Liste zurück – typischerweise innerhalb von 5–10 Sekunden.
Ergebnisse prüfen und bestätigen
Du siehst eine Liste aller erkannten Lebensmittel. Nicht erkannte Produkte kannst du manuell hinzufügen, fehlerhafte Einträge entfernen. Mit „Übernehmen" wandern alle Produkte in deine Vorratsliste.
Was die KI erkennt
GPT-4o Vision wurde mit einer enormen Menge an Bild- und Textdaten trainiert. Bei Lebensmitteln erkennt die KI nicht nur einfache Kategorien, sondern auch Marken, Sorten und Verarbeitungsgrade.
Frisches Obst & Gemüse
Äpfel, Tomaten, Paprika, Karotten, Salat – die KI unterscheidet Sorten und schätzt die Menge grob ab. Schale und Farbe helfen bei der Identifikation.
- Erkennt Reife und Sorte (z. B. Granny Smith vs. Braeburn)
- Unterscheidet Gemüsesorten zuverlässig
- Auch in Tüten oder Behältern sichtbar
Verpackte Produkte
Jogurt, Käse, Aufschnitt, Milch, Saucen – wenn das Etikett sichtbar ist, liest die KI Marke und Produktname. Ohne sichtbares Etikett wird die Produktkategorie erkannt.
- Erkennt Marken bei sichtbaren Etiketten
- Unterscheidet Mager- von Vollfett-Produkten wenn angegeben
- Getränkeflaschen und Dosen werden erkannt
Reste und Zutaten
Auch Reste in Schüsseln, Aufbewahrungsboxen oder Alufolie werden von der KI identifiziert – soweit sie sichtbar sind. Nützlich um nichts zu vergessen.
- Gerichte in Dosen und Behältern teilweise erkennbar
- Rohzutaten (Teig, Fleisch, Fisch) werden kategorisiert
- Käsesorten anhand von Farbe und Textur unterscheidbar
Grenzen der Erkennung
Die KI ist kein perfektes Instrument. Bei sehr schlechtem Licht, stark verdeckten oder unbekannten Produkten kann die Erkennung unvollständig sein.
- Produkte hinter anderen nicht erkennbar
- Sehr ähnliche Sorten (z. B. verschiedene Käsesorten ohne Etikett) können verwechselt werden
- Ergebnisse immer kurz prüfen und ggf. korrigieren
ExodaFood nutzt GPT-4o Vision von OpenAI für die Bildanalyse. OpenAI ist ein unabhängiges KI-Forschungsunternehmen. Die Nutzung erfolgt über die offizielle API und unterliegt den Datenschutzbestimmungen von OpenAI. Das Foto selbst wird nach der Analyse nicht gespeichert – nur das erkannte Ergebnis verbleibt in der App.
Die Vorratsliste – dein digitaler Kühlschrank
Alle erkannten Lebensmittel landen in deiner persönlichen Vorratsliste. Diese dient als Gedächtnis für deinen Vorrat und als Grundlage für intelligente Rezeptvorschläge.
Rezeptvorschläge aus dem Vorrat
Wenn du einen KI-Rezeptvorschlag anforderst, kann die App die Zutaten deiner Vorratsliste berücksichtigen. So bekommst du Rezepte, die du mit dem kochen kannst, was du gerade zuhause hast.
Manuell anpassen
Produkte können jederzeit manuell zur Vorratsliste hinzugefügt oder entfernt werden. Du kannst auch Mengenangaben oder Haltbarkeitsdaten ergänzen.
In den Warenkorb übernehmen
Lebensmittel aus der Vorratsliste können direkt in den Warenkorb übernommen werden – z. B. wenn etwas verbraucht wurde und nachgekauft werden soll.
Datenschutz beim Kühlschrank-Scan
Foto wird nicht gespeichert
Das Foto deines Kühlschranks wird ausschließlich zur Analyse an die OpenAI API übermittelt. Es wird weder auf ExodaFood-Servern noch bei OpenAI dauerhaft gespeichert – nur das Textergebnis (die Lebensmittelliste) bleibt in der App.
Übertragung verschlüsselt
Die Übertragung des Fotos erfolgt ausschließlich über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung. Dritte können den Bildinhalt während der Übertragung nicht einsehen.
Keine Personenerkennung
Die Analyse ist ausschließlich auf Lebensmittel ausgerichtet. Die KI ist nicht darauf ausgelegt, Personen oder andere Objekte zu erkennen oder zu speichern.
Tipps für bessere Erkennungsergebnisse
Gutes Licht ist entscheidend
Kühlschranklicht allein reicht oft aus. Bei dunklen Ecken hilft es, das Licht in der Küche einzuschalten oder eine Taschenlampe zu nutzen.
Etiketten zur Kamera drehen
Wenn möglich, drehe verpackte Produkte so, dass das Etikett sichtbar ist. Die KI kann dann Marke und Produktname lesen und genauere Ergebnisse liefern.
Mehrere Fotos kombinieren
Ein Kühlschrank mit vielen Fächern lässt sich in mehreren Fotos erfassen. Die App fasst die Ergebnisse aller Fotos in einer gemeinsamen Liste zusammen.
Direkt beim Einräumen fotografieren
Fotografiere den Einkauf, bevor du ihn einräumst – alles liegt flach und ist gut sichtbar. So aktualisierst du die Vorratsliste in einem Schritt.